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Pit plays the green MachinePit plays the green Machine

 

Geboren im Jahr 1960 gehöre ich einer Generation an für die in ihrer Teenager Zeit die damalige Pop und Rockmusik und vor allem „live“ gespielte Musik einen sehr großen Stellenwert einnahm. So wurde auch ich im Alter von 13 Jahren von Pop und Rockmusik und schließlich vom damals grassierenden Stromgitarrenvirus angesteckt. Nachdem mir ein Schulkamerad (Danke Roger!) erste Licks und Akkorde beibrachte gab es für mich kein Halten mehr. Vom Taschengeld kaufte ich mir bei Hertie meine erste Stromgitarre und gründete mit meinem Keyboard spielendem Bruder meine erste Band mit dem schönen Namen „Dreams“. In der Besetzung Orgel (mit Fußbass!) , Schlagzeug und Gitarre machten wir unsere ersten musikalischen Gehversuche und spielten auf Hochzeiten, Jahrgangstreffen, Vereinsfesten und natürlich an Faschingsveranstaltungen. Das Repertoire bestand zum Großteil aus den damals angesagten Schlagern und Volkslieder. Natürlich durften auch die obligatorischen Schunkelrunden nicht fehlen. Zu später Stunde und mit gestiegenem Alkoholpegel (sowohl Band als auch Publikum!) konnte man auch den ein oder anderen Rock ‘n Roll Titel zum Besten geben.  Mit wachsender Routine stiegen auch unsere musikalischen Ansprüche und so gründeten wir 1976 die Tanz und Showband „Sir Duke“.

Mit „Sir Duke“ tingelten wir von 1977 – 1983 in den in den angesagten badischen Tanztempeln  und spielten uns alljährlich über die  Faschingszeit in großen Mehrzweckhallen den Wolf. Das Repertoire unserer nun sieben köpfigen Band bestand jetzt überwiegend aus den Top – 40 Titeln der damaligen deutsch/englischen und amerikanischen Charts.

Als Anfang der 80er das Nachtleben mehr und mehr von Diskotheken beherrscht wurde  kamen Tanzveranstaltungen mit Lifebands immer mehr aus der Mode. Zusätzlich schrumpften viele der damals angesagten Top – 40 Bands durch den Einsatz von Midi –Playern und Drum Machines bis auf Alleinunterhaltergröße und wurden darüber hinaus noch genötigt die damals aufkeimenden Popschlager – Ergüsse eines  Dieter Bohlen (you’re my heart, you’re my soul etc.)  nebst seinem unsäglichem Falsett – Geplärre zu interpretieren.

Was zuviel ist ist zuviel…. und so ließen wir uns die Haare wieder wachsen und waren fest entschlossen nun doch noch ehrliche Rockstars zu werden. Aus den Tanzmuckern von  „Sir Duke“ wurde nun die hart rockende Band „Fifty –Fifty" !  Ohne Netz und doppelten Boden wurden jetzt Rocksongs von Robert Palmer, Thin Lizzy, Tom Robinson, Jackson Browne, Dire Straits, Eric Clapton,Police, ZZ-Top etc. gespielt.  Wir rockten in Hinterhöfen, Jugendzentren, auf Strassenfesten, Reha – Zentren, was-weiß-ich wo-noch-überall und lernten dann zwei Jahre später eine junge,talentierte Sängerin namens Brigitte Krämer kennen. Brigitte kam eigentlich nur zum jammen in unsere Probe, doch als Sie den Proberaum wieder verließ war aus der wilden Rockband eine noch wildere Soulband geworden. Zusammen machten wir auf zahlreichen Gigs den Rhein – Neckar Raum unsicher. Als Brigitte die Band verließ um ihr eigenes musikalisches Ding weiter voranzutreiben, versuchte die Band mit diversen Sängerinnen die „Soulschiene“ weiter zu perfektionieren. Weitere Gigs folgten bis 1994 der in Heidelberg bekannte Soulsänger Jimmy James bei „Fifty-Fifty“ einstieg. Nun nahm der Soultrain zusätzlich Fahrt auf und so gingen wir 1996 mit dem Karlsruher Radiosender „Die Welle“ auf eine „Welle sun and fun – Tour“ quer durch Baden Württemberg. In Edo Zanki's Kangeroo Studio wurde die CD "Soul Music" mit fünf Soul Klassikern aufgenommen . Es folgten Engagements beim Landespresseball in Stuttgart, beim Ball des Sports in Ludwigsburg, bei der Eröffnung der Postgalerie in Karlsruhe und bei zahlreichen Events im Kurhaus Baden Baden wo wir neben prominenten Stars und Bands wie Johnny Logan, Jenniffer Rush, den Weather Girls, Chris Andrews, Mungo Jerry, Pussycat etc. unsere Soul - Show ablieferten. Weitere Gigs führte die Band bis in die Schweiz und in die Niederlande. Danach war dann gegen das Jahr 2000 so langsam die Luft raus. Es folgten noch weitere  Umbesetzungen,  auf Jimmy James folgte schließlich noch Tank Thompson, unser Drummer Thomas Müller übergab an Steffen Liede und unser Keyboarder Roman stieg aus der Band aus.  

Seit den letzten Jahren gab es dann nur noch vereinzelte Gigs mit Fifty - Fifty. Ich war unter anderem noch  in der Earth, Wind & Fire – Tribute Band „Boogie Wonderland“, und in der Cover – Band „Laura Baker meets Buddy Lotion“ am Start. Im Jubiläumsjahr 2015 habe ich für das Fest  "1150 Jahre Spöck" eine "Spöcker Allstar Band"  für die musikalische Umrahmung des Spöcker Abends am 13.07.2015 zusammengestellt . Inzwischen hat sich daraus mein aktuelles Projekt "Pit Mack & friends" entwickelt. Zusätzlich bin ich als festes Bandmitglied bei Knut Maurers Band "Picture Book" eingestiegen. Ein weiteres Bandprojekt läuft seit Januar 2019! Mit der Band "Trick 17" wird aktuell nun noch zusätzlich der Blues gerockt.

Solange ich noch eine Stromgitarre halten kann werde ich wohl noch weiter meine musikalischen Kreise ziehen ….getreu dem Motto:  „It’s only Rock’n Roll but I like it!“

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